Erkenntnis des Tages Dienstag, Apr 12 2011 

Wenn Zwillinge in den gleichen Klamotten herumlaufen, dann sieht das bei kleinen Kindern noch niedlich aus. Wenn die Zwillinge aber erwachsene Frauen sind, dann ist das schon nicht mehr so niedlich. Wenn die Kleidung dann noch aus leuchtend gelben Hosen und lila Shirts besteht, dann ist das nur noch *würgs*

Rückblick Sonntag, Jan 2 2011 

Ein Jahreswechsel ist immer ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken auf Vergangenes. Viel ist 2010 geschehen, freudige Ereignisse wie z. B. die Geburt meiner Nichte. Aber auch traurige Dinge sind geschehen. Ich habe nette Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte in meinem Leben. Im Gegenzug habe ich aber auch den Kontakt zu einigen Menschen verloren, worüber ich enttäuscht und traurig bin.

Ein Jahreswechsel ist aber auch ein guter Zeitpunkt, voller Spannung dem Kommenden entgegenzublicken, sich neue Ziele zu setzen, Herausforderungen anzunehmen. Es wird Veränderungen geben, manches wird aber auch bleiben.

Ich bin gespannt und freue mich auf 2011.

 

 

Ihr Kinderlein kommet… Sonntag, Dez 26 2010 

Ich wünsch euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest. Genießt die Tage im Kreise eurer Lieben und lasst es euch gut gehen.

Für mich war der Hl. Abend dieses Jahr etwas ganz besonderes: Zum einen hatte es hier seit Jahren einmal wieder weiße Weihnachten. Und der Schnee fiel auch nicht zu knapp! Gestern morgen lagen hier 20 cm Schnee! Das will für die Gegend hier schon was heißen.

Doch noch aus einem anderen Grund war Hl. Abend dieses Jahr besonders: Meine Nichte Lilly wurde in der Christmette getauft. Zuvor trafen wir uns im engsten Familienkreis bei meiner Schwester. Es waren nur die beiden Omas/Opas und die Geschwister (von denen zwei auch gleichzeitig die Paten sind) dabei. Zunächst saßen wir gemütlich zusammen, ließen uns das Weihnachtsessen schmecken und tauschten Geschenke aus. Gegen 22 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Kirche. Es war richtig schön, durch das verschneite Dorf zu laufen, der Schnee fiel leise vom Himmel, es waren kaum Leute unterwegs, und überall sah man durch die erhellten Fenster die Kerzen der Tannenbäume leuchten. Diese friedliche Stille tat richtig gut, nachdem es die Tage vor Weihnachten bei vielen doch noch recht hektisch gewesen war.

Bei der Christmette selbst und der Taufe wurde es mir richtig warm ums Herz. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich eine Kirchgängerin bin, aber zu solch besonderen Anlässen bin ich dann doch recht ergriffen. Lilly war die ganze Zeit auch brav und hat keinen Mucks von sich gegeben, nicht einmal bei der Taufe selbst und auch nicht, als der Pfarrer sie dann auf den Arm nahm, um den Anwesenden das neue Gemeindemitglied vorzustellen.

Nach der Kirche ging es dann noch einmal kurz zu meiner Schwester, ehe alle wieder den Nachhauseweg antraten.

Alle Jahre wieder… Montag, Dez 20 2010 

… kann man sie beobachten, die Panik-Weihnachtsgeschenke-Käufer. Hilflos und mit einem fast irren Glanz in den Augen stolpern sie planlos durch die Fußgängerzonen, betreten wahllos irgendwelche Geschäfte, stehen verzweifelt vor den Regalen, nur um sich dann irgendetwas zu schnappen, um damit zur Kasse zu eilen. Fast kann man ihn hören, den Stein, der ihnen vor Erleichterung vom Herzen plumpst. Doch noch etwas gefunden. Und wenn es nicht gefällt, wird es eben umgetauscht.

Ganz so schlimm ist es bei mir zum Glück nicht. Meist ist es so, dass spätestens eine Woche vor Heilig Abend die letzten Dinge besorgt werden. Und das sind dann oft solche Geschenke, die auf irgendwelchen Wunschzettel-Listen standen. Also nichts, worüber ich mir noch den Kopf zerbrechen müsste. Aber ich muss gestehen: Ohne einen gewissen Druck geht es wohl nicht. Jedes Jahr nehme ich mir vor, schon das Jahr über Notizen über mögliche Geschenke zu machen, sollte irgendein(e) zukünftig zu Beschenkende(r) Andeutung machen bzw. Wünsche äußern. Doch dann wird daraus wieder nichts. Aber nächstes Jahr, da mach ich das… bestimmt… vielleicht. 🙂

Leise rieselt der Schnee…. Freitag, Nov 26 2010 

… oder alle Jahre wieder im Weihnachtsfieber.

Heute Morgen fiel auch hier der erste Schnee dieses Winters. Doch noch ist es zu warm, als dass er liegen bleibt. So gern ich den Schnee auch mag, so froh bin ich doch jedes Mal wieder, dass ich mich vor ein paar Jahren entschlossen habe, nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, sondern den ÖPNV zu nutzen. Ich kann mich noch gut an den allmorgendlichen Ablauf im Winter erinnern: Kaum dass ich aufgewacht war, lauschte ich schon nach dem Verkehr draußen. Fuhren die Autos normal, oder langsam. Knirschte es etwa beim Fahren, oder waren die Geräusch seltsam gedämpft? Und der nächste Blick ging dann nach draußen, immer in der Hoffnung, dass es trocken war bzw. kein Schnee lag. Denn wenn dem so gewesen wäre, wäre mir mal wieder eine Autofahrt im vorsichtigen Schneckentempo und in höchster Konzentration bevorgestanden. Doch nun kann ich morgens beruhigt aufstehen, ohne mir Sorgen um die Verkehrsverhältnisse machen zu müssen. Trotzdem denke ich natürlich an die Leute, die mit dem Auto unterwegs sein müssen.

Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, aber alle Jahre wieder nehme ich mir vor, mich nicht von dem ganzen Weihnachtstrubel und Glitzerkerzenlebkuchengedöns einlullen zu lassen. Bis vorige Woche klappte das auch noch ganz gut. Aber kaum wurden hier die ersten Buden für den Weihnachtsmarkt aufgestellt, packte es mich dann doch. Auf meinem Schreibtisch steht seit heute Morgen ein Goldteller mit kleinen roten Kugeln, einer roten Kerze und Engelshaar. Auch der Ficus Benjamini wurde mit Strohsternen geschmückt und ich ertappe mich dabei, wie ich leise Weihnachtslieder vor mich hin summe. Die ersten Weihnachtsmarktbesuche wurden auch schon geplant. So steht jetzt am kommenden Wochenende erst einmal der Marktbesuch auf dem hiesigen Dorfweihnachtsmarkt an. Von den Buden und dem Angebot her kann sich der Markt natürlich nicht mit den richtig großen Weihnachtsmärkten messen. Doch es ist immer das halbe Dorf auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen, so dass man überall jemanden zum reden findet, mit dem dann natürlich auch dem gemeinsamen Glühweingenuss gefrönt wird. Nur gut, dass man zu Fuß auf den Markt gehen kann. 🙂

Ja und nächstes Wochenende geht es dann nach München auf den Weihnachtsmarkt, das Wochenende danach ist Speyer angesagt und darauf dann noch Stuttgart. Und anschließend brauche ich dann wohl Urlaub, um mich von dem Ganzen zu erholen. 😉

Oh Tannenbaum…. Montag, Nov 15 2010 

Nachdem letzte Woche schon die Oleanderbäume in ihr Winterquartier gewandert sind und durch Kiefern ersetzt wurden, wird im Moment der Weihnachtsbaum hier auf dem Marktplatz aufgestellt. Das ist ein ziemliches Spektakel mit Drehleiter, Tieflader und schwerem Gerät. Der Baumstamm muss passend zurecht gesägt werden, dann wird er mit Hilfe eines Kranes aufgestellt und zuletzt kommen noch die Kerzen dran. Dabei ist es gar nicht so einfach den Baum aufzustellen, da hier die Straßenbahnen über den Marktplatz fahren und die Arbeiter deshalb den Baum um die Stromleitungen herum aufstellen müssen. Aber gut sieht er aus, der Baum. In den nächsten Tagen folgt dann der Aufbau der Marktbuden und dann habe ich drei Wochen lang den direkten Blick zum Glühweinstand, den Bratwurst- und Lebkuchenduft in der Nase und Jingle Bells in Dauerschleife im Ohr. 🙂
Es lässt sich wohl nicht länger verleugnen: Weihnachten kommt – ganz bestimmt auch dieses Jahr.

Es gibt was auf die Ohren Freitag, Nov 12 2010 

Zur Zeit sind hier in der Stadt viele Baustellen, von denen vor allem die Straßenbahnen betroffen sind. Das heißt, dass manche Bahnen Umleitungen fahren, zu anderen Zeiten fahren oder ganz ausfallen. Sprich: Wenn ich an der Haltestelle stehe, kann ich mich nicht darauf verlassen, dass die Bahn, die auf der Anzeige als nächstes angekündigt ist, auch tatsächlich kommt. So kam dann heute nach Feierabend auch eine Bahn angefahren, die keine Liniennummer hatte. Doch auf der Anzeige stand „Hauptbahnhof“. Da musste ich hin und da es schon spät war, ich meinen Zug erreichen musste, stieg ich ein.

Schon beim Einsteigen hörte ich dann eine laute Frauenstimme: „Ich möchte hier aber aussteigen.“ Eine Männerstimme antwortete: „Sie können hier nicht aussteigen.“ Dann die Frau wieder: „Ich will hier aber aussteigen“ usw. (Der Wortlaut kann auch etwas anders gewesen sein, aber so in etwa war das Gespräch.) Ich schaute mich suchend um, schaute vor zum Fahrer, doch ich konnte die beiden Streithähne nirgends entdecken. Andere Fahrgäste, die ebenfalls mit mir eingestiegen waren, schauten sich genauso suchend um. Dann entdeckte ich oben an den Haltegriffen der Bahn Lautsprecher und sah dann auch die vielen Kabel, die sich durch die Bahn zogen. Das Fragezeichen auf meinem Gesicht wurde immer größer. Wo war ich denn hier hinein geraten? Mein nächster Gedanke war: Ich bin mitten in Filmaufnahmen hinein gestolpert, oder in einen Sonder-Party-Wagen. Doch dann sah ich das Plakat. Ich war in die Hörspielbahn der ARD-Hörspieltage gestiegen.

Die Bahn fährt mehrmals täglich durch die Stadt und unterhält die Fahrgäste mit kleineren Hörspielen und Sketchen. Nur schade, dass ich dann am Bahnhof aussteigen musste. Es war gerade so spannend. 🙂

Gabi is back Donnerstag, Okt 7 2010 

Die als vermisst gemeldete Gabriele Compacta ist wieder aufgetaucht.

Meine Kollegin, die in Urlaub gewesen war, hatte Gabi bei einer anderen Kollegin im Schrank verstaut, ohne irgendwem Bescheid zu sagen. Genau in dem Schrank hatten wir natürlich nicht gesucht. 😕

Aber jetzt ist alles wieder gut. 🙂 Gabi ist zurück und hat den unfreiwiligen Ausflug in fremde Büroräume gut und ohne bleibende Schäden überstanden.

Gabriele … verzweifelt gesucht Freitag, Okt 1 2010 

Vermisst wird Gabriele TA Compacta.  Aussehen: siehe Foto.

Sachdienliche Hinweise zum Verbleib der Gesuchten nimmt jede Polizeidienststelle bzw. jeder Büromaschinenhändler entgegen.

Ok, ernsthaft: Wir hatten bei uns im Büro die ganze Zeit obige Schreibmaschine rumstehen. Man mag es kaum glauben, aber selbst im Computerzeitalter wird so eine Schreibmaschine doch ab und zu benötigt. Sei es, um Formulare auszufüllen oder irgendwelche Dinge zu beschriften. Nun bekamen wir vor kurzem im Büro neue Möbel, weshalb der Schreibtisch, auf dem Gabriele stand, weichen musste. Gabriele wollten wir jedoch behalten – aus oben genannten Gründen. Nur: Wohin nun mit der Dame? In den Schrank passte sie nicht (sie ist leider etwas korpulent *g*). Auf den Schrank räumen wollten wir sie auch nicht. Denn das wäre jedes Mal zu mühsam, die Gute wieder vom Schrank herunterzuhieven. Mangels passenden Aufbewahrungsort stand sie nun eben unter dem Tisch auf dem Boden.

Gestern kam es dann, dass ich Gabrieles Dienste benötigt hätte. Ich gehe also zum Tisch, schaue darunter… schaue nochmal… schaue blöd aus der Wäsche… Keine Gabriele mehr da. Kollegen gefragt – keiner wusste etwas. Wir haben sämtliche Zimmer durchsucht, alle Ecken, Schränke und die hintersten Winkel, doch ohne Erfolg. Gabriele ist weg. 😥

Doch wo ist sie hin? Hatte sie das Dasein bei uns satt? Wurde sie entführt? 😯 Ich hab im Haus rumgefragt. Keiner hat etwas gesehen oder gehört. Lösegeldforderung gab es bisher auch noch keine.

Also, falls irgendwem Gabriele über den Weg läuft, oder jemand weiß, wo sie abgeblieben ist, bitte melden.

Tante Lhysanthe Dienstag, Sep 28 2010 

Von nun an trage ich den stolzen Titel „Tante“. Seit Montag, 27.09., 8:51 Uhr macht Lilly Katharina mit 51 cm und 3630 g die Welt mit ihrem Lächeln ein Stückchen reicher.

Liebe Maus, ich wünsche dir ein wunderbares Leben.

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